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Geschrieben von D. Brose & Ch. Woltersdorf
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Wann ist es passiert? a
|  | | 23.08.2010 | | Was ist passiert? | | Feuer 3 Staffeln | | Wo ist es passiert? | | Am Bogen in Staaken |
Beginn des Einsatzes:
| 17:05 Uhr | Ende des Einsatzes:
| 23:15 Uhr |
| Einsatzbericht: | Am Montag wurden wir mit unseren beiden LHF und dem LF-Z zum Stichwort „Feuer Hochhaus 3 Staffeln“ alarmiert. Aus ungeklärter Ursache brannte es im Keller eines 9 geschossigen Wohnhauses. Schon beim Eintreffen an der Einsatzstelle wurden wir durch die Bewohner eingewiesen, vorbildlich wurde schon die FW-Zufahrt für uns geöffnet. Nach kurzer Erkundung der Lage konnte festgestellt werden, dass eine starke Rauch- und Hitzeentwicklung hinter der Kellertür zu verzeichnen war. Umgehend wurde eine Brandbekämpfung über unser LHF-1 eingeleitet, die weiterhin eintreffenden Einheiten unterstützen die Arbeiten. Zunächst musste aber durch die dichte Verrauchung in dem sehr verzweigten Keller die Brandstelle gesucht werden, was sich aufgrund Lage als zunächst schwierig gestaltete. Da der Keller durch zwei Eingänge zugänglich war, wurde dann ein zweiter Angriffsweg vorgenommen, um die Brandstelle schneller zu finden. Nachdem dann die Brandstelle gefunden war, stellte sich heraus, das diese nicht so einfach zu löschen war, da die Brandschutztür immer den Zugang zum Brandbereich versperrte. Dazu mussten zwei weitere Atemschutztrupps eingesetzt werden, die mit Akkuwerkzeug die Brandschutztür bei der hohen Innenraumtemperatur entfernten und damit den Zugang zum Brandbereich frei machten. Damit konnte die Brandstelle erstmalig direkt bekämpft werden. Während der Arbeiten kam es zu einem Spannungsschluss im Löschwasser, da in unmittelbarer Nähe der Hausanschlussübergabepunkt sowie die Fahrstuhlanlage war und damit zahlreiche Stromkabel von der Decke hingen. Um keine Personen zu gefährden, wurde die Atemschutztrupps bis zu Freischaltung durch den Energieversorger aus dem Keller abgezogen und die Brandbekämpfung kurzzeitig unterbrochen. Während dieser „Zwangspause“ wurde durch einen Hinweis eines Kameraden von der benachbarten Feuerwehr Falkensee ein spezielles Entlüftungsgerät angefordert und auch eingesetzt. Nach der Stromfreischaltung wurden die Atemschutztrupps wieder ein- und die Arbeiten fortgesetzt. Nach den letzten Arbeiten wurde die Einsatzstelle in der Nacht noch mal nachgesehen. | | Vor Ort waren: | LHF 3110-1, LHF 3110/2, LF-Z 3110, MTF-1/3110, LHF 3100/2, DLK 3100, LHF 3200/1, ELW-1-B 3618, RTW 3100/1, AB-Atemschutz, ELW-ZV, RW-2 FF Falkensee, Schutz- und Kriminalpolizei, Energieversorger | | Erläuterung | | LHF | Löschhilfeleistungsfahrzeug | | DL / DLK | Drehleiter (mit Korb) | | LF - Z | Löschgruppenfahrzeug mit Zusatzbeladung | | LF 16-TS | Löschgruppenfahrzeug16-TS | | TLF | Tanklöschfahrzeug | | ELW | Führungsfahrzeug | RW
| Rüstwagen | | FwK | Feuerwehrkran | | Sonderfahrzeuge | verschiedene Spezialfahrzeuge | | | | | C - Rohr | Aus einem C-Rohr kommen100 oder 200 l·min-1 Wasser | | B - Rohr | Aus einem B-Rohr kommen 400 oder 800 l·min-1 Wasser | | Werfer | Aus einem Werfer kommen 1200 l·min-1 Wasser | | | | | BG´s | Behältergerät, - umluftunabhängigen Atemschutzgeräte | | Drucklüfter | benzinbetriebener Ventilator zur Entrauchung oder Belüftung | | | | retten
| eine Situation mit unmittelbarer Gefahr für Leib und Leben abwenden | | in Sicherheit bringen | Personen oder Tiere aus dem Gefahrenbereich führen | | bergen | Sachgüter oder Leichen werden geborgen | | EstuK | Einsatzstelle unter Kontrolle ein Ausweitung des Schadensereignisses ist nicht mehr zu befürchten, die eingesetzten Kräfte und Mittel sind ausreichend | | | | | 3100 | Berufsfeuerwache Spandau-Nord | | 3110 | Freiwillige Feuerwehr Staaken | | 3190 | Berufsfeuerwache Haselhorst | | 3200 | Berufsfeuerwache Spandau-Süd | | 3210 | Freiwillige Feuerwehr Gatow | | 3220 | Freiwillige Feuerwehr Kladow | |