Donnerstag, 29.Juli 2010
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schwerer Verkehrsunfall
Geschrieben von D. Brose & Ch. Woltersdorf   
 Wann ist es passiert?      a
verunfalltes Fahrzeug
 21.12.2009
 Was ist passiert?
 VU
 Wo ist es passiert?
 Klosterbuschweg
 Beginn des Einsatzes:
 02:02 Uhr
 Ende des Einsatzes:
 03:25 Uhr
 Einsatzbericht:

Um 02:02 Uhr wurde wir zum Verkehrsunfall (VU) mit unserem LHF-1 und dem RTW zur Hackbuschstraße ecke Torweg in Staaken alarmiert. Die Notrufmeldung kam von der Polizei, mit dem Hinweis „PKW gegen Baum – zwei Verletzte Personen“. Aufgrund des starken Schneefalls war es für einige Kameraden schwierig, schnellstmöglich zum Feuerwehrhaus zu kommen. Auf den Fahrbahnen war eine festgefahrene Schneedecke. Der RTW, der zu erst an der Einsatzadresse eintraf, konnte zunächst keinen Verkehrsunfall vorfinden und hielt Nachfrage über unsere Feuerwehrleitstelle. Daraufhin wurden wir gemeinsam zu einer neuen Adresse am Seegefelder Weg ecke Hackbuschstraße entsendet, auch hier war kein VU zu finden. Aufgrund der näheren Hinweise auf unserem Alarmzettel, entschieden wir uns vorsorglich die S-Kurve am Seegefelder Weg zu erkunden, da hier des Öfteren Verkehrsunfälle dieser Art vorkamen. Gleichzeitig sollte die Feuerwehrleitstelle für uns noch mal die Einsatzadresse über die Polizei genau  herausfinden. Auch am Bahnhof Albrechtshof gab  es keinen VU. Als letztes beschlossen wir nun, den Klosterbuschweg noch mal an zu fahren. Nach kurzer Anfahrt konnte hier der VU gefunden werden.

Aus ungeklärter Ursache kam hier ein mit zwei Personen besetzter Kleinwagen von der mit Schnee bedeckten Fahrbahn ab und schleuderte mit der Fahrerseite gegen einen Baum. Die Beifahrerin konnte sich selbstständig befreien, der Fahrerin war es nicht möglich. Durch uns wurde zunächst eine Einsatzstellenberichtung an die Leitstelle durchgegeben und nach kurzer Erkundung eine Stichworterhöhung auf Verkehrsunfall mit schwerer Verletzung sowie Nachalarmierung eines zweiten RTW.

Zunächst erfolgte die medizinische Versorgung der PKW Fahrerin, die noch im PKW war. Die Beifahrerin war noch gehfähig und ansprechbar und wurde im LHF durch einen Trupp betreut. Bis zum Eintreffen des NEF wurde durch die LHF Besatzung die Einsatzstelle abgesichert, ausgeleuchtet, das Unfallfahrzeug gesichert bzw. unterfüttert und mit dem hydraulischen Rettungssatz eine Versorgungsöffnung auf der Beifahrerseite geschaffen. Nach kurzer Behandlung durch das NEF-Team konnte die Fahrerin aus dem PKW durch uns befreit werden.

  Vor Ort waren:
LHF 3110/1; RTW 3110/1; RTW 3100/1; NEF 3105; First Responder 3110/1; Schutzpolizei
 Einsatzbilder:
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 Erläuterung
 LHF Löschhilfeleistungsfahrzeug
 DL / DLK Drehleiter (mit Korb)
 LF - Z Löschgruppenfahrzeug mit Zusatzbeladung
 LF 16-TS Löschgruppenfahrzeug16-TS
 TLF Tanklöschfahrzeug
 ELW Führungsfahrzeug
 RW
Rüstwagen
 FwK Feuerwehrkran
 Sonderfahrzeuge verschiedene Spezialfahrzeuge
   
 C - Rohr Aus einem C-Rohr kommen100 oder 200 l·min-1 Wasser
 B - Rohr Aus einem B-Rohr kommen 400 oder 800 l·min-1 Wasser
 Werfer Aus einem Werfer kommen 1200 l·min-1 Wasser
   
 BG´s  Behältergerät, - umluftunabhängigen Atemschutzgeräte
 Drucklüfter benzinbetriebener Ventilator zur Entrauchung oder Belüftung
   
 retten 
eine Situation mit unmittelbarer Gefahr für Leib und Leben abwenden
 in Sicherheit bringen Personen oder Tiere aus dem Gefahrenbereich führen
 bergen Sachgüter oder Leichen werden geborgen
 EstuK Einsatzstelle unter Kontrolle ein Ausweitung des Schadensereignisses ist nicht mehr zu befürchten, die eingesetzten Kräfte und Mittel sind ausreichend
   
 3100 Berufsfeuerwache Spandau-Nord
 3110 Freiwillige Feuerwehr Staaken
 3190 Berufsfeuerwache Haselhorst
 3200 Berufsfeuerwache Spandau-Süd
 3210 Freiwillige Feuerwehr Gatow
 3220 Freiwillige Feuerwehr Kladow
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