|
Geschrieben von D. Brose & Ch. Woltersdorf
|
Wann ist es passiert? a
| 
| | 21.12.2009 | | Was ist passiert? | | VU | | Wo ist es passiert? | | Klosterbuschweg |
Beginn des Einsatzes:
| 02:02 Uhr | Ende des Einsatzes:
| 03:25 Uhr |
| Einsatzbericht: | Um 02:02 Uhr wurde wir zum Verkehrsunfall (VU) mit unserem LHF-1 und dem RTW zur Hackbuschstraße ecke Torweg in Staaken alarmiert. Die Notrufmeldung kam von der Polizei, mit dem Hinweis „PKW gegen Baum – zwei Verletzte Personen“. Aufgrund des starken Schneefalls war es für einige Kameraden schwierig, schnellstmöglich zum Feuerwehrhaus zu kommen. Auf den Fahrbahnen war eine festgefahrene Schneedecke. Der RTW, der zu erst an der Einsatzadresse eintraf, konnte zunächst keinen Verkehrsunfall vorfinden und hielt Nachfrage über unsere Feuerwehrleitstelle. Daraufhin wurden wir gemeinsam zu einer neuen Adresse am Seegefelder Weg ecke Hackbuschstraße entsendet, auch hier war kein VU zu finden. Aufgrund der näheren Hinweise auf unserem Alarmzettel, entschieden wir uns vorsorglich die S-Kurve am Seegefelder Weg zu erkunden, da hier des Öfteren Verkehrsunfälle dieser Art vorkamen. Gleichzeitig sollte die Feuerwehrleitstelle für uns noch mal die Einsatzadresse über die Polizei genau herausfinden. Auch am Bahnhof Albrechtshof gab es keinen VU. Als letztes beschlossen wir nun, den Klosterbuschweg noch mal an zu fahren. Nach kurzer Anfahrt konnte hier der VU gefunden werden. Aus ungeklärter Ursache kam hier ein mit zwei Personen besetzter Kleinwagen von der mit Schnee bedeckten Fahrbahn ab und schleuderte mit der Fahrerseite gegen einen Baum. Die Beifahrerin konnte sich selbstständig befreien, der Fahrerin war es nicht möglich. Durch uns wurde zunächst eine Einsatzstellenberichtung an die Leitstelle durchgegeben und nach kurzer Erkundung eine Stichworterhöhung auf Verkehrsunfall mit schwerer Verletzung sowie Nachalarmierung eines zweiten RTW. Zunächst erfolgte die medizinische Versorgung der PKW Fahrerin, die noch im PKW war. Die Beifahrerin war noch gehfähig und ansprechbar und wurde im LHF durch einen Trupp betreut. Bis zum Eintreffen des NEF wurde durch die LHF Besatzung die Einsatzstelle abgesichert, ausgeleuchtet, das Unfallfahrzeug gesichert bzw. unterfüttert und mit dem hydraulischen Rettungssatz eine Versorgungsöffnung auf der Beifahrerseite geschaffen. Nach kurzer Behandlung durch das NEF-Team konnte die Fahrerin aus dem PKW durch uns befreit werden. | | Vor Ort waren: | | LHF 3110/1; RTW 3110/1; RTW 3100/1; NEF 3105; First Responder 3110/1; Schutzpolizei | | Erläuterung | | LHF | Löschhilfeleistungsfahrzeug | | DL / DLK | Drehleiter (mit Korb) | | LF - Z | Löschgruppenfahrzeug mit Zusatzbeladung | | LF 16-TS | Löschgruppenfahrzeug16-TS | | TLF | Tanklöschfahrzeug | | ELW | Führungsfahrzeug | RW
| Rüstwagen | | FwK | Feuerwehrkran | | Sonderfahrzeuge | verschiedene Spezialfahrzeuge | | | | | C - Rohr | Aus einem C-Rohr kommen100 oder 200 l·min-1 Wasser | | B - Rohr | Aus einem B-Rohr kommen 400 oder 800 l·min-1 Wasser | | Werfer | Aus einem Werfer kommen 1200 l·min-1 Wasser | | | | | BG´s | Behältergerät, - umluftunabhängigen Atemschutzgeräte | | Drucklüfter | benzinbetriebener Ventilator zur Entrauchung oder Belüftung | | | | retten
| eine Situation mit unmittelbarer Gefahr für Leib und Leben abwenden | | in Sicherheit bringen | Personen oder Tiere aus dem Gefahrenbereich führen | | bergen | Sachgüter oder Leichen werden geborgen | | EstuK | Einsatzstelle unter Kontrolle ein Ausweitung des Schadensereignisses ist nicht mehr zu befürchten, die eingesetzten Kräfte und Mittel sind ausreichend | | | | | 3100 | Berufsfeuerwache Spandau-Nord | | 3110 | Freiwillige Feuerwehr Staaken | | 3190 | Berufsfeuerwache Haselhorst | | 3200 | Berufsfeuerwache Spandau-Süd | | 3210 | Freiwillige Feuerwehr Gatow | | 3220 | Freiwillige Feuerwehr Kladow | |