| Nachdem bereits gute drei Stunden der 500 qm große Brand auf dem Flachdach eines Altenheims bekämpft wurde, bat man uns auf den knapp 30 km langen Weg nach Lichterfelde zu machen, um die Kameraden dort abzulösen. Wir waren auch schon nach nur 50 Minuten in dem uns zugewiesenen Bereitstellungsraum auf dem Platz des 4. Juli. Dort reihten wir uns in die Schlange der wartenden LHF’s, es waren 6 Löschfahrzeuge vor uns. Die erste halbe Stunde vertrieben wir uns die Zeit mit dem Beobachten der Motorradfahrschüler bei ihren Grundfahrübungen, wobei jeder umgefahrene Pylon mit den passenden Bemerkungen kommentiert wurde. Nachdem die Fahrschulbeobachtungen langweilig wurden hing jeder so seinen eigenen Gedanken nach; einigen von uns wurde im Zwiegespräch mit ihrem Magen klar, dass sie eigentlich Hunger hatten. Dixi fand heraus warum er zu Fuß keinen geradlinigen Kurs mehr halten konnte; am rechten Fuß Größe 45, am linken Größe 43 aufgezogen sind ein extrem schlechtes Fahrwerkssetup. Als dann tatsächlich ein Trupp konkret von uns angefordert wurde, machten wir uns auch unverzüglich auf den Weg zu der ca. 1 km entfernten Einsatzstelle. Fast angekommen wurde uns mitgeteilt, dass es sich um einen Irrtum des Meldenden handelt und wir uns bitte wieder im Bereitstellungsraum hinten anstellen mögen. Der Rückweg zum Bereitstellungsraum führte uns über einen PLUS – Markt, um ein schmackhaftes Brötchen – Wienerwurst – Cola – Hanuta - Menü einzukaufen. Nach einer weiteren belanglosen Wartezeit wurde der Bereitstellungsraum aufgelöst, und wir wurden gebeten uns etwas näher an der Einsatzstelle zu langweilen. Als man doch keine passende Tätigkeit für uns finden konnte, wurden wir gruß- und danklos wieder nach Staaken entlassen, so dass vier Stunden dieses Nachmittags zum Glück sinnvoll ausgefüllt wurden. |