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Geschrieben von Daniel Brose
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Wann ist es passiert? a | | 10.03.2007 | | Was ist passiert? | | Feuer Hochhaus 3 St | | Wo ist es passiert? | | Brunsbütteler D. in Staaken |
Beginn des Einsatzes: | 00:51 Uhr | Ende des Einsatzes: | 03:30 Uhr | | Einsatzbericht: | Das LHF-B 3110/2 wurde um 00:51 Uhr zum Feuer 1 Staffel / Müllcontainer alarmiert. Beim Eintreffen wurde die Feuerwehr von zwei wartenden Personen an der Feuerwehrzufahrt herbei gewunken. Während die Einsatzkräfte die FW-Zufahrt öffneten, erkundete der Gruppenführer die Einsatzlage und befragte die Passanten. Auf dem Weg zum Gebäude stellte sich heraus, das es sich nicht um einen brennenden Müllcontainer vor dem Gebäude handeln sollte, sondern das der Hausflur im 18. OG des 20 geschossigen Wohnhauses verqualmt war. Von außen war bisher aber nichts zu sehen. Bei der weiteren Erkundung wurde vom Gruppenführer vorab schon mal der Befehl an den Angriffstrupp gegeben, sich mit Atemschutzgeräten auszurüsten. Bei der Erkundung und Auftsieg im Sicherheitstreppen-haushaus stellte sich heraus, dass auf den oberen Etagen das Licht defekt war. Im 18. OG wurde dann beim öffnen der Flurtür eine sehr starke Verrauchung sowie eine starke Feuerentwicklung am Kopf des Flures festgestellt. Der Gruppenführer veranlasste daraufhin sofort über Funk die Stichworterhöhung auf Feuer-Hochhaus. Während der Erkungsphase wurden zeitgleich durch die Einsatzkräfte eine Wasserversorgung für die trockene Steigleitung sowie zu einem Überflurhydranten hergestellt, der Angriffstrupp begab sich mit seiner Ausrüstung in das 18. OG zur Brandbekämpfung mit einem C-Rohr vor. Zeitgleich wurden die beiden Aufzüge blockiert sowie die auf allen Etagen die Wandhydranten kontrolliert und ggf. geschlossen. Nach Eintreffen der nachalarmierten Einsatzkräfte, wurde ein Atemschutztruppe als Sicherungstruppe im 17. OG positioniert, sowie ein weiterer Atemschutztrupp zur Kontrolle der Wohnungen auf der Brandetage sowie ggf. zur Rettung der Bewohner mit Fluchthauben eingesetzt. Problematisch stellte sich dabei heraus, das die Bewohner vermutlich aus Angst nicht ihre Türen öffnen wollten. Zwischenzeitlich konnte das Feuer gelöscht und der Flur durch einen Drucklüfter entraucht werden. Erst als der Flur rauchfrei war, öffneten die Bewohner die Türen. Das Feuer entstand durch im Hausflur abgestellte Wohnzimmereinrichtung, die vermutlich absichtlich entzündet wurde. | | Vor Ort waren: | | LHF 3110/2, LHF 3110/1, RTW 3110/1, LHF-A 3200, LHF-B 3200, DLK 3200, ELW-C 3617, AB-Atemschutz 3639, Schutzpolizei, Kripo, Hausverwaltung | | Erläuterung | | LHF | Löschhilfeleistungsfahrzeug | | DL / DLK | Drehleiter (mit Korb) | | LF - Z | Löschgruppenfahrzeug mit Zusatzbeladung | | LF 16-TS | Löschgruppenfahrzeug16-TS | | TLF | Tanklöschfahrzeug | | ELW | Führungsfahrzeug | | RW | Rüstwagen | | FwK | Feuerwehrkran | | Sonderfahrzeuge | verschiedene Spezialfahrzeuge | | | | | C - Rohr | Aus einem C-Rohr kommen100 oder 200 l·min-1 Wasser | | B - Rohr | Aus einem B-Rohr kommen 400 oder 800 l·min-1 Wasser | | Werfer | Aus einem Werfer kommen 1200 l·min-1 Wasser | | | | | BG´s | Behältergerät, - umluftunabhängigen Atemschutzgeräte | | Drucklüfter | benzinbetriebener Ventilator zur Entrauchung oder Belüftung | | | | | retten | eine Situation mit unmittelbarer Gefahr für Leib und Leben abwenden | | in Sicherheit bringen | Personen oder Tiere aus dem Gefahrenbereich führen | | bergen | Sachgüter oder Leichen werden geborgen | | EstuK | Einsatzstelle unter Kontrolle ein Ausweitung des Schadensereignisses ist nicht mehr zu befürchten, die eingesetzten Kräfte und Mittel sind ausreichend | | | | | 3100 | Berufsfeuerwache Spandau-Nord | | 3110 | Freiwillige Feuerwehr Staaken | | 3190 | Berufsfeuerwache Haselhorst | | 3200 | Berufsfeuerwache Spandau-Süd | | 3210 | Freiwillige Feuerwehr Gatow | | 3220 | Freiwillige Feuerwehr Kladow | |