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Finnland Reiseberichte 2010
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Abbauen – Einpacken – Abschied nehmen, Tag 10 - 12.07.2010 |
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Heut ist es nun soweit, heute reisen wir zurück nach Berlin. Unsere Finnlandreise ist fast zu Ende, die Tage sind wie im Flug vorüber gegangen. Zehn ganz tolle und spannende Tage liegen hinter uns, viele neue Freunde haben wir kennen gelernt. Gleich nach dem heutigen Wecken um 6:30 Uhr, haben wir schon unsere Sachen gepackt. Na ch unserem letzten „Openair Frühstück“ haben wir alles aufgeräumt und Sauber gemacht. Natürlich auch alles wieder in die Fahrzeuge verpackt.
Wie geplant sind wir dann um 10:00 Uhr zum Flughafen Vantaa gefahren. Nach dem Einchecken verabschiedeten wir uns von Saschi, Bodo und Daniel, die mit den Fahrzeugen wieder mit der Fähre nach Deutschland fahren werden. Die Gruppe hat sich in den 10 Tagen positiv entwickelt. Einige sind sogar aus sich rausgekommen und haben völlig neue Erfahrungen gemacht. Insgesamt hat sich auf der Fahrt ein tolles Team entwickelt. Jugendliche die sonst im JF Leben eher still waren, haben plötzlich auch Verantwortung übernommen und sich toll für die Gruppe eingesetzt. Die reise war für unsere JF auf jeden Fall ein große Bereicherung.
Unsere reise hat sich auf jeden Fall gelohnt.
Mach´s gut Jokela, mach´s gut Finnland! Hoffentlich sehen wir uns ja bald wieder!
Moi-Moi Tervesein
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Der letzte Tag unserer Finnlandreise Tag 9 -11.07.2010 |
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Heute wurden wir mal eine Stunde später geweckt. Natürlich haben wir unser Frühstück wieder im Freien hinter der Feuerwache aufgebaut, alle Dienste wurden wieder durch die JF Gruppe selbst eingeteilt und organisiert. Wie in der gesamten Woche spielte auch das Wetter wieder super mit. Klarer Himmel, Sonnenschein und rund 29 °C zeigte das Thermometer.
Nach einer Woche finnischem Frühstück, gab es heute nun wieder ein Deutsch-Finnisches Frühstück inkl. super leckerem Rührei mit Tomate und Zwiebeln. Auch Nutella hat nicht gefehlt und fand große Begeisterung. Nach dem Frühstück fuhren wir dann nach Hyvinkaä, die nächste Stadt rund 11 km von Jokela entfernt. Hier haben wir uns die Berufsfeuerwache und die Freiwillige Feuerwehr angeschaut. Eine nagelneue Wache, die noch kein Jahr alt ist. Die Wache ist echt nett und wohnlich eingerichtet, es gibt sogar drei Saunen. Auch die FF in direkter Nachbarschaft, hat es wirklich schön. Natürlich gab es viele interessante Technik zu bestaunen, die Kameraden der FF und die Kollegen der BF zeigten geduldig alles was es auf der Wache zu sehen gab und beantworteten viele Fragen.
Am Nachmittag fuhren wir dann wieder zurück nach Jokela. Da wir noch viel Lebensmittel hatten, bereiteten wir erstmal eine kleine Zwischenmahlzeit vor. Der Abend war dann als kleine Abschiedsfeier gestaltet. Von der FF Jokela und Samis Eltern wurde sog. Flammlachs vorbereitet. Der Lachs wurde mit Holznägeln auf Bretter gespannt, am Lagerfeuer aufrecht aufgestellt und dort zubereitet. Für die „Nichtfischesserfraktion“ gab es Bratwurst und Steak. Einige Jugendliche der JF Jokela, alle Helfer der FF Jokela und einige Kameraden kamen zum Abschied noch mal vorbei.
Unsere Jugendfeuerwehr präsentierte noch mal als Dankeschön einen Gruppentanz zum Song „Komm´ hol das Lasso raus“ und erhielt dafür großen Applaus der Gastgeber.
Natürlich durften auch kleine Geschenke aus Berlin nicht fehlen. Daniel verteilte hier an alle Helfer und Organisatoren div. Geschenke aus Berlin und bedankte sich in einer kurzen Rede für die tolle Gastfreundschaft und die schönen Tage in Finnland. Natürlich durfte auch die Sauna an diesem Abend nicht fehlen, die wurde natürlich auch angeheizt und gut besucht. Mit etwas Wehmut verabschiedete man sich dann am späten Abend. Insgesamt war der letzte Abend ein toller Abend mit viel Stimmung und guter Laune.
Nun noch einmal schlafen und wir werden wieder nach Berlin reisen.
Gute Nacht Jokela :o) – Gute Nacht Staaken
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Tag der Abreise aus dem Camp – Auf zurück nach Jokela Tag 8 - 10.07.2010 |
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Heute ist nun der Tag der Abreise im Zeltlager, 6 Tage sind wie im Flug vergangen. Nach dem Frühstück mussten alle internationalen Gruppen zur Abschlussveranstaltung. Jeder Teilnehmer wurde mit einem Abzeichen für die Teilnahme an den Ausbildungskursen ausgezeichnet. Natürlich gab es auch für jeden eine Teilnehmerurkunde. Anschließend mussten nun unser Zeltplatz wieder abgebaut und unser Gepäck verstaut werden. Aufgeteilt in drei Teams haben wir alles sauber verstaut, so dass die Zelte wieder ordentlich nach Berlin transportiert werden können und wir damit keine Arbeit mehr zu Hause haben. Nur die Fußböden der Zelte waren noch dreckig.
Um 14:00 Uhr sind wir dann nach Jokela aufgebrochen und waren schon nach zwei Stunden in Jokela angekommen. Hier wurden wir wieder herzlich empfangen. Nachdem wir unser Schlafquartier wieder aufgebaut hatten, haben wir uns gleich ans das Waschen der Autos und das Reinigen der Zeltfußböden gemacht. Die Kameraden aus Jokela haben uns auch noch dabei geholfen, das wir die Böden am Schlauchturm zum trocknen aufhängen konnten. Nach zwei Stunden war alles trocken. Damit haben wir kaum noch Nachbereitungsarbeiten, wenn wir wieder zu Hause sind.
Nun bricht unsere vorletzte Nacht an, morgen werden wir noch mal einen spannenden Tag haben.
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Ein Tag mit Orimarsch oder ab in den Wald zur finnischen Luftwaffe Tag 7 - 09.07.2010 |
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Auch heute wurden wir wieder pünktlich geweckt. Heute früh waren mal die Duschen funktionsfähig. Anschließend wieder Frühstück und kurz die Zelte aufräumen. Für heute steht ein Orientierungslauf auf dem Programm, um 8:45 Uhr haben sich alle internationalen Gruppen getroffen.
Dann ging es JF-Weise in den Wald, alle 5 Minuten starteten zwei Gruppen. Der Marsch war insgesamt 4 km lang, auf der Strecke galt es diverse traditionelle Spiele zu absolvieren. • Im Teamwork über 12 Felder kommen.• Planenspiel: Eine Plane musste umgedreht werden, auf dem alle Spieler gestanden haben. • Aus Holzteilen einen Holzwürfel zusammen setzen. • Knoten und Stiche nach Vorgabe anlegen. • Mit einem Schwamm Wasser zu einem Eimer transportieren.
Anschließen haben sich alle Gruppen an einer Holzhütte getroffen, hier wurden traditionelle Arbeiten eines Waldarbeiters gezeigt, sowie diverse Spiele angeboten.
Mittagessen gab es dann auch im Wald.
Für den Abend gab es dann eine berühmte finnische Hip-Hop Band, leider ist der Name für uns zu schwierig.
Um 24 Uhr gab es noch für die letzte Nacht ein Feuerwerk, zum ende kann es leider zu einem Unfall. Eine Feuerwehrbatterie war umgekippt und schoss in die umherstehende Menschenmenge und die Zelte. Zum Glück gab es nur leicht verletzte Personen, bei uns gab es keine Verletzten.
Die letzte Nacht ist nun angebrochen.
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Der vierte Camp-Tag und duschen auf natureller Art, Tag 6 - 08.07.2010 |
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Wie jeden morgen werden wir um 7:00 Uhr geweckt, diesmal waren wir aber schon früher wach, denn wer abends lang schnattern kann, kann auch morgens früh aufstehen. Zum Frühstück gibt es wieder wie in Finnland üblich Brot, Wurst, Käse, Tee und Milch. Die Mahlzeiten sind etwas weniger üppig, dafür aber etwas häufiger. Und mit der Zeit findet man auch heraus dass der Haferbrei, den es jeden morgen aus dem großen Kübel gibt, mit ein wenig Zucker echt lecker schmeckt. Auch am heutigen Tage waren die Jugendlichen zu den verschiedenen Kursen unterwegs. Der Tag heut stand unter dem Motto Zivilschutz in Finnland, andere Organisationen mit Sicherheitsaufgaben und wie verhält man sich bei außergewöhnlichen Ereignissen. Die Betreuer waren ebenfalls in den unterschiedlichen Kursen als Übersetzer bzw. Teamleader unterwegs. Auch für uns eine neue Erfahrung. Nach den Kursen ging es zu einem kleinen Ausflug nach Padasjoki wo alle die gelegenheit hatten noch einmal sich günstigere Süßigkeiten oder weiteren Mückenschutz zu kaufen. Nach dem Einkaufen ging es an einen „kleinen“ wo wir die Aussicht auf die Landschaft und das Wetter genießen konnten. Am späten Nachmittag ging es zu einer Lagerolympiade, bei der vorher schon angekündigt wurde alte bzw. schon leicht verschmutzte Kleidung anzuziehen. Als wir ankamen und die ersten Gruppen schon ihre Übungen vollbracht hatten wussten wir warum. Fast jedes Spiel hatte mit Wasser zu tun. Und wenn nicht wurde durch die rechts und links am Spielfeld stehenden Löschfahrzeuge Wasser über die spielende Menge gesprüht. Bei einem sandigen Untergrund kann sich jeder ausmalen wie wir anschließend aussahen. Bei allen Spielen waren wir Punktemässig sehr weit vorn. Es ging hier aber nicht um das eifern nach einem Pokal, sondern viel mehr um den gemeinsamen Spaß mit den anderen Gruppen und Teambildung. Auf der Suche nach einer funktionierenden Dusche, so sandig geht uns keiner ins Zelt, wurden wir wieder nicht fündig. Leider sind die Duschen immer noch sehr häufig kaputt oder sie werden genau dann gereinigt, wenn wir duschen könnten. Aber auch das stört uns nicht, wir waschen uns einfach am See, denn der hat Trinkwasserqualität und da gibt es auch eine kleine „Open Air“ Dusche mit eigener Seewasserpumpe. Auch für die Mädels kein Problem, wir haben einfach einen Sichtschutz davor gemacht. Teamwork ist halt alles. Nach ausgiebiger Seedusche haben wir uns mit unseren Finnischen Freunden ein wenig mit der Aussprache der finnischen Sprache befasst. Es war für beide Seiten interessant zu hören wie man Guten morgen, Danke und Gute Nacht ausspricht und auch wie lang einige Worte in Finnisch sein können wie meine Email Adresse ist heißt in Finnisch Sähköpostiosoitteeni on. Auch die Jugendlichen aus Finnland hatten so ihre Probleme das Wort Jugendfeuerwehr auszusprechen was in Ihrer Heimatsprache palokuntanuori heißt. Am Abend sollte dann die große Zeltlagerdisco statt finden. Es wurden die besten Hosen angezogen, die coolsten Outfits zusammengestellt und der ein oder andere Lidschatten nachgezogen. Und was mussten die Jugendlichen dann erfahren? Die große Disco viel aus bzw. wurde auf den kommenden Tag verschoben da dort auch eine große Finnische Live Band spielen sollte. Naja aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben… und somit endete auch dieser Tag mit der Nachtruhe gegen 23:00 Uhr (plus/minus 30 Minuten) im schummerigen Hell der Nacht. |
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Der dritte Camp-Tag, ein trauriger Abend für Fußballfans, Tag 5 - 07.07.2010 |
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Nun haben wir uns schon richtig eingelebt. Verschiedene Bekanntschaften wurden geschlossen, das gemeinsame Camplaben mit unseren finnischen Freunden aus Jokela klappt gut. Wie jeden morgen werden wir um 7:00 Uhr geweckt, anschließend begeben wir uns auf die Suche nach einer funktionierenden Dusche. Aber auch dafür finden wir eine Lösung, wir sind ja ein Team. Zum Frühstück wieder Brei, Brot, Wurst, Käse, Tee und Milch. Am Tage sind wieder alle Jugendlichen in den Kursen Unterwegs, alle sind begeistert.
Am Abend wurde im großen Partyzelt extra eine Übertragung des Fußballhalbfinalspiels für alle 300 deutschen Teilnehmer organisiert. Aber Fußballfans gibt es ja überall, auch viele Finnen kamen zum gucken. Das Verhältnis der Deutschland und Spanienfans war ausgeglichen, die Stimmung doch recht gut. Die Lagerleitung hat dazu extra die Nachtruheruhe eine halbe Stunde nach Spielende verlegt und einen Getränke- und Grillstand im Festzelt aufgebaut. Leider ging das Spiel für unsere DFB-Elf nicht so gut, Spanien gewann 1:0 und spielt damit im Finale gegen Holland. Na wollen wir mal hoffen, das Holland nun nicht die WM gewinnt. Etwas traurig gingen wir alle ins Bett, aber nach der WM ist ja bekanntlich vor der WM. Also neues Ziel: Weltmeister 2014 in Brasilien. Vielleicht sogar ja gegen Brasilien.
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Der zweite Tag im Camp, Tag 4 - 06.07.2010 |
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Unsere erste Nacht im Zeltlager haben wir eigentlich ganz gut geschlafen. Auch wenn es nicht wirklich dunkel wird, sind alle gut ausgeruht. Pünktlich um 7:00 Uhr wurden wir geweckt. Als erstes galt es, die Waschgelegenheiten zu entdecken. Nach kurzer Zeit waren die Duschcontainer gefunden. Also ab in die Dusche. Leider war die Freude nur von kurzer Dauer, denn das Containersystem hat nicht mehr funktioniert, Wasserrohrbruch. Mit finnischer ruhe hat man das Problem versucht zu beheben, nur leider nicht mehr am Vormittag. Also war aus der Not die Katzenwäsche angesagt. Nach dem Frühstück war dann Treffen am Internationalen Office. Für uns völlig neu, in finnischen Zeltlagern findet auch Ausbildung statt. Das besondere daran war, das wir mit allen internationalen Gruppen gemischt wurden, also pro Gruppe jeweils zwei Leute aus einer JF. Auch eine tolle Art, mal neue Leute kennen zu lernen. In den folgenden Tagen werden diese Ausbildungsgruppen den Tag zusammen verbringen und zu den verschiedenen Themen ausgebildet, so wie auch die Jugendfeuerwehren in Finnland, z. B. in Technische Rettung, Katastrophenschutz, Abseilen, Erste Hilfe und vor allem auch Brandbekämpfung mit sog. Fire Trainern. Alles altersgerecht gestaltet. Mit hoher Begeisterung wurden die Kurse absolviert. Am Abend stand die Präsentation der Nationen auf dem Programm. Jedes Land sollte sich mit einem kulturellem Beitrag präsentieren, nur was machen wir? Nach kurzem Gedankenaustausch viel die Entscheidung auf einen Gruppentanz zum Song „Komm hol das Lasso raus“. Trainiert haben wir dann spontan hinter unseren Zelten. Mit den Jugendlichen aus Jokela verstehen wir uns auch recht gut, auch die beiden verschiedenen Sprachen bereiten keine großen Probleme.
Das Essen ist ungewohnt aber Lecker. Das Wetter spielt gut mit, jeden Tag bisher Sonnenschein und rund 26 °C. Wollen wir mal hoffen, dass der nächste Tag wieder so toll wird. |
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Auf nach Padasjoki ins Camp, 05.07.2010 - Tag 3 |
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Heute wurde die Gruppe schon um 6:30 Uhr geweckt. Ein arbeitsreicher Tag steht bevor, wir brechen heute nach Padasjoki zum großen internationalen Zeltlager auf. Rund 4.000 Teilnehmer werden dort sein. Aber erstmal steht Waschen und unser Frühstück unter freiem Himmel auf dem Programm, anschließend unser Schlaflager abbauen und das Gepäck in die Autos verstauen. Gesagt, getan - um 10:30 Uhr ging es dann los. In Hyvinkää, einer Kleinstadt in der Nähe von Jokela, haben wir noch mal an einem Einkaufszentrum angehalten und alles an Mückenmitteln einkauft, was da war. Natürlich noch das Eine oder Andere was jeder so noch benötigt hat. Von dort fuhren wir dann über Lahti nach Jokela, rund 160 km. Um 14:00 Uhr waren wir dann in Padasjoki. In der örtlichen Schule erfolgte die Registration, anschließend wurden wir in das Gelände im Konvoi gelotst. Zwischendurch immer mal wieder ein kleiner Stau. Auf dem Hauptplatz angekommen, wusste die Lagerleitung erst einmal nicht, wo unser Zeltplatz ist. Eigentlich war geplant, dass wir zusammen mit der JF Jokela einen gemeinsamen Platz bekommen, nur leider haben das die Organisatoren wohl vergessen. Auch Anti, der Jugendwart von Jokela, hatte schon vergebens versucht, einen gemeinsamen Zeltplatz zu erkämpfen, bisher erfolglos. Nun gut, Daniel hat die ganze Sache dann mal in die Hand genommen, Kontakte spielen lassen und wir haben uns dann einfach neben die schon aufgebauten Zelten von Jokela aufgebaut. Die Wahl des Zeltplatzes hat sich als ideal erwiesen, mitten am Hauptplatz mit freiem Blick auf das ganze Lagerleben, kurze Wege zum Klo, Essenzelt in direkter Nachbarschaft, Eis-, Grill- und Snackshop in Sichtweite. Am Abend um 19:00 Uhr war dann die Lagereröffnung. Alle Teilnehmer mussten auf dem Hauptplatz antreten, für uns ein kurzer Weg, war ja direkt vor unserer Haustür. Die üblichen vielen Reden von den üblichen wichtigen Personen, nur leider alles nicht in Deutsch. Nach rund 30 Minuten war alles überstanden. Anschließend gab es dann unser erstes Abendbrot, der sog. Nachtsnack. Für uns ungewohnt: Alle Mahlzeiten werden im Stehen eingenommen, im Sitzen würde es bei 4.000 Leuten viel zu lange dauern. Insgesamt viermal am Tag werden wir hier nun versorgt. Morgens ein Flockenbrei, Brot, Milch und Käse. Mittages eine leichte warme Mahlzeit. Am späten Nachmittag gegen 17:00 Uhr dann die warme Hauptmahlzeit. Am Abend um 20:00 Uhr dann noch mal ein belegtes Brötchen. Für 23:00 Uhr ist von der Lagerleitung die Nachtruhe vorgesehen. Unsere erste Nacht bei Sonnenschein im Zelt. Bilder aus dem Camp |
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Ein toller Tag am See, 04.07.2010 - Tag 2 |
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Unser heutiger Tag begann wieder um 7:00 Uhr mit dem Wecken. Nach dem alle geduscht haben, wurde heute wieder draußen an der Feuerwache gefrühstückt. Anschließen hat die Feuerwehr Jokela für uns einen typischen Finnischen Wochenendtag organisiert, einen Ausflug zum See nach Loppi. Auch ein Reisebus wurde extra für uns organisiert. Nach ca. 1 Std. fahrt waren wir endlich da. Mitten im Wald ein riesiger See. Nachdem wir uns am Wasser eingerichtet hatten, haben die Betreuer noch zwei Kanadierboote gemietet und ausreichende Schwimmwesten. Den ganzen Tag hatten wir viel Spaß beim Schwimmen und Paddeln. Für den Nachmittag hatte die Finnen eine spezielle Rauchsauna gemietet, auch direkt am See. Erst war die Sauna für die Mädchen und Frauen reserviert, anschließend konnten die Männlichen Teilnehmer die Sauna nutzen. In der Zwischenzeit gab es für alle Hungrigen am Grill Stockwurst. Zum Abendbrot gab es Salate und Nudelauflauf. Um 18:30 Uhr war dann die Rückfahrt angesagt. Eine Stunde Später waren wir dann wieder in Jokela. Hier wurden wir wieder zum Tagesabschluss mit frischen Eierkuchen empfangen, die wir wieder im Freien, bei strahlendem Sonnenschein, unter freien Himmel gegessen haben.Morgen ist frühes aufstehen angesagt, denn um 9:30 Uhr wollen wir zum Zeltlager nach Padasjoki aufbrechen und vorher muss noch alles wieder eingepackt werden. Bilder aus dem Camp |
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Helsinki erkundet und Fußballfest gefeiert, 03.07.2010 - Tag 1 |
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Unsere erste Nacht in Finnland ist vorbei, um 7:00 Uhr war wecken. Sehr ungewohnt bei Sonnenlicht zu schlafen. Es wird kaum dunkel, selbst um Mitternacht ist es noch taghell, nur zwischen 2:00 und 3:30 Uhr wird es nur ganz leicht dunkel. Unser Frühstück gab es im Freien direkt an der Feuerwache bei strahlendem Sonnenschein. Zur Vorbereitung des Frühstücks haben wir ein Frühstücksteam bestehend aus Betreuern und Jugendlichen am Vorabend eingeteilt. Nach dem Frühstück sind wir dann mit einem Reisebus, den die FF Jokela organisiert hat, nach Helsinki gefahren, um die finnische Hauptstadt kennen zu lernen. Nach einer Stadtrundfahrt haben wir zwischendurch die berühmte Felsenkirche besucht, eine Kirche die mitten in einen Felsen gebaut wurde. Den Hafen und die Innenstadt haben wir dann zu fuß erkundet, natürlich bei bestem Wetter. Für den Nachmittag haben die Kameraden aus Jokela extra für uns eine Live-Übertragung des WM Fußballsspiels Deutschland Argentinien auf einer großen Leinwand organisiert. Die Leinwand war bei uns im Schlafsaal aufgespannt. War mal ein völlig neues „Fußball gucken“, auf dem Feldbett bei finnischer Kommentierung. Egal, Hauptsache wir konnten das Spiel live sehen. Natürlich wurde jedes Tor der DFB Elf gefeiert, fehlte nur noch ein Fahrzeugkorso durch Jokela. Am Abend haben wir dann gemeinsam gegrillt und hatten noch die Möglichkeit im See, direkt neben unserer Unterkunft, schwimmen zu gehen. Um 23:00 Uhr war dann Nachtruhe. So langsam gewöhnt man sich daran, bei Sonnenschein schlafen zu gehen. Bilder aus dem Camp |
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